Über Uns

Lebensfluss Begleitung e.V. steht für ein vielfältiges Angebot aus Veranstaltungen, Seminaren, Beratungsstunden und Gesprächskreisen. Ein Ort, an den Menschen nach lebensverändernden Erfahrungen und Krisen kommen können. Unsere Vision ist es, diesen Ort weiter auszubauen, so dass Menschen nicht nur kommen und Angebote wahrnehmen, sondern auch so lange bleiben können, wie es nötig ist.

In unserem Vorstellungsvideo erzählen Silke, Susanne und Bernhard mehr darüber, wer und was hinter Lebensfluss Begleitung steckt, wo wir herkommen und welche Visionen uns begleiten:

Gegründet wurde der gemeinnützige Verein im Sommer 2023, nachdem das Projekt ursprünglich von Silke Szymura-Laux und Bernhard Laux als Angebot zur Auseinandersetzung mit Trauer und Tod ins Leben gerufen worden war. Um auch weiterhin Begleitung und Veranstaltungen so günstig und einfach wie möglich anbieten zu können, war es für uns ein logischer nächster Schritt, den Bereich „Lebensfluss Begleitung“ in einen gemeinnützigen Verein übergehen zu lassen. Dazu hat sich ein Kreis von Menschen zusammengefunden, die bereits teils aktiv am Angebot von „Lebensfluss Begleitung“ beteiligt sind. Trauerbegleiterinnen, Therapeutinnen, (systemische) Beraterinnen und Bestatter. Es ist ein Kreis aus Menschen, die sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext unter anderem mit Verlusten, Trauer, Nahtoderfahrungen und Nachtodkontakten konfrontiert waren und sind.

Aus diesen Erfahrungen heraus verbindet uns alle der Wunsch, gemeinsam wertfreie Orte und Räume zu schaffen, an denen sich natürliche Veränderungs-Prozesse entfalten und ausdrücken können. Wir glauben daran, dass diese Orte dazu beitragen können, dass Menschen zurück in ein neues Leben finden und womöglich die Chance des Wachstums inmitten der Krise erkennen und annehmen können.

Vorstand

Unser Vorstand besteht aus engagierten Menschen, welche unsere Aktivitäten durch ihr Ehrenamt erst möglich machen. Zusätzlich werden wir unterstützt durch ein breites Netzwerk von Helferinnen und Helfern, die uns mit ihren Ideen bereichern, uns finanziell unterstützen und ein Herz für Menschen haben, welche Unterstützung benötigen.

Silke Szymura-Laux

Trauerbegleiterin (BVT) · Autorin · Wohnhaft in Bad Nauheim

„Meine eigenen Erfahrungen nach dem Tod meines damaligen Lebensgefährten in Nepal – wo ich eine ganz andere Trauerkultur kennenlernen durfte – sowie die Arbeit im Bestattungsunternehmen meines Mannes haben in mir den Wunsch geweckt, Menschen in unserem Kulturkreis eine ehrliche Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer zu ermöglichen. Seit 2018 lade ich gemeinsam mit Bernhard zum offenen Gesprächskreis „Über den Tod reden“ ein. Bei Lebensfluss sorge ich dafür, dass alles zusammenfließt: Ich stehe für Einzelgespräche zur Verfügung, begleite Gesprächskreise, organisiere Themenabende, Netzwerktreffen, Veranstaltungen und neue Projekte – und halte im Hintergrund die Fäden zusammen. Darüber hinaus spreche ich als Referentin bei verschiedenen Gelegenheiten über den Umgang mit Tod und Trauer.“

Kitty Hartmann

Physiotherapeutin · Lehrtherapeutin für eine neurophysiologische Behandlungsmethode · Kinder-Osteopathin · ausgebildet in Familientherapie · Freiberuflerin

„Das Thema Trauer war schon in meiner Kindheit sehr präsent durch viele familiäre Umstände sowie durch den Tod meines Neffen, meiner Kinder und meines Vaters. Beruflich war ich seit dem 20. Lebensjahr mit dem Thema Leben und Sterben in Verbindung und habe einige Menschen durch ihre letzten Jahre begleiten können. Dem Lebensfluss-Verein bin ich seit Jahren regelmäßig verbunden und kann die Arbeit, über den Tod zu reden in verschiedenen Ebenen nur unterstützen.“

Jan-Peter Kniep

Schatzmeister · Verwaltungsmitarbeiter im Krematorium Siegen

„Seit Anfang des Jahres 2025 bin ich aktives Mitglied im offenen Gesprächskreis „Über den Tod reden“. Dabei finde ich es wichtig in der heutigen Zeit und Gesellschaft über die Thematiken „Tod und Sterben“ zu sprechen und dafür den Raum zu öffnen. Der Tod ist die anthropologische Konstante, die wir alle unabhängig von Ethnie und Religion als Menschen gemeinsam haben. Denn der Tod ist durch die Geburt vorbestimmt, alles Leben muss auch sterben – „momento mori“.“

Heike Sucky

Sozialarbeiterin · Gesundheitscoach · Beraterin für Menschen in Lebenskrisen · Wohnhaft in Hattersheim am Main

„Der Verein vereint all die Themen, die mir besonders am Herzen liegen. Als selbst nahtoderfahrene Begleiterin unterstütze ich insbesondere Menschen in Sinn- und spirituellen Krisen. Seit vielen Jahren engagiere ich mich dafür, die Themen „Nahtoderfahrung“ und „Nachtodkontakte“ gesellschaftlich verständlich und zugänglich zu machen. Gemeinsam mit Bernhard Laux begleite ich einen Gesprächskreis für Nahtoderfahrene und organisiere regelmäßig themenbezogene Informationsveranstaltungen. Zudem bin ich stellvertretende Vorsitzende des österreichischen Vereins „Thanatos TV“ – ein journalistisches Projekt zu Nahtoderfahrungen, Nachtodkontakten, Sterbe- und Bewusstseinsforschung sowie verwandten Themen.“

Bernhard Laux

Selbstständiger Bestatter · Wohnhaft in Bad Nauheim

Bernhard wohnt und arbeitet in Bad Nauheim. Sein beruflicher Weg führte ihn bereits 1990 als Kaufmann in die Selbstständigkeit. Eine Nahtoderfahrung sorgte dafür, dass er 1994 begann, sich intensiv mit dem Glauben auseinander zu setzen. Von seinem autodidaktischen Intensivstudium der Religionen, spiritueller Lehren, des Lebens und des Todes geleitet, fand er schließlich zu seiner Berufung und arbeitet nun als Bestatter.

Christiane Hankel

Selbstständige Bestatterin · Wohnhaft in Gambach

„Der Tod war in meiner Familie lange ein Tabuthema. Als ich zum ersten Mal mit einem Sterbefall im nahen Umfeld konfrontiert wurde und die Begegnung mit dem Bestatter sehr nüchtern erlebte, begann ich mich zu fragen, was beim Sterben eigentlich geschieht und wie eine liebevolle Begleitung aussehen kann. Diese Fragen ließen mich nicht los. Ich kündigte meinen Beruf in der Reisebranche, ließ mich zur Bestatterin ausbilden und arbeite nun seit acht Jahren in diesem Bereich – seit drei Jahren selbstständig.
Ich möchte den Tod aus der düsteren Ecke holen, mit Menschen ins Gespräch kommen, Vorurteile abbauen und Mut machen: Selbstbestimmtes Sterben, Sterben zu Hause und eine vertraute Begleitung sind möglich.
Gerne organisiere ich Veranstaltungen, die den Tod auf offene Weise in den Alltag holen – etwa unsere Fahrten auf den Frankfurter Hauptfriedhof und ins Krematorium. Bei Lebensfluss bringe ich meine Erfahrung ein, damit Sterben und Tod wieder ihren natürlichen Platz im Leben bekommen.“

Möchtest du mitmachen?

Dann melde dich gerne bei uns. Wir freuen uns auf jeden einzelnen Menschen, der unsere Vision teilt und uns unterstützen möchte.